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Raunächte - was ist das? 

Die Raunächten sind 12 heilige Nächte im Zeitraum zwischen Weihnachten und dem 06. Januar. Für unsere Vorfahren war es eine mystisch-magische Zeit, begleitet von aller Aberglaube, Ritualen und Orakel. So wurden z.B. Kerzen in die Fenster gestellt, um diei Hauptfiguren der Raunächte, Wotan und seine wilde Jagd herbeizulocken. Denn diese brachten Gesundheit und Glück ins Haus, jedoch auch die Totenseelen. 

Wir können die Raunächte oder auch Rauhnächte heute für uns als eine Zeit der Stille und des Rückzugs nutzen, um über das alte Jahr zu reflektieren und eine Vorschau in das neue Jahr zu wagen. 

Wintersonnenwende und Raunächte, wie wurden sie gefeiert? 

Wintersonnenwende am 21. Dezember ist der kürzeste Tag und die längste Nacht. In tiefster Dunkelheit wird jetzt die Sonne, das Licht, wiedergeboren. Von Region zu Region unterschiedlich ist der Beginn der Raunächte. Mal beginnen sie am 21. Dezember, woanders erst am 25. Dezember. Gefeiert wurde das wiedergeborene Licht, die Aussicht, dass der Winter bald überstanden war, die kürzeste Nacht bereits überstanden war und es jetzt wieder in Richtung neues Jahr und helle Jahreszeit geht.

Jede Raunacht kann mit einem Thema begleitet werden. Mehr Info darüber finden Sie in meinem Raunächte - Buch
Räuchern in Winterzeit und Raunächte, KOSMOS-Verlag.
Oder in meinem Raunächte-Tagebuch.